24 Einsätze im Ortsgebiet von Parndorf
Seit 9:13 Uhr stand die Freiwillige Feuerwehr Parndorf am 20. Februar im winterlichen Dauereinsatz. Bis 16:30 Uhr arbeiteten 17 Mitglieder mit fünf Fahrzeugen nahezu durchgehend Einsätze im Ortsgebiet, auf den Bundesstraßen B10 und B50, auf der Autobahn sowie im Betriebsgebiet ab. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr 24 Einsätze.
Der Tag begann mit einem Ölaustritt bei einem abgestellten Pkw. Die Einsatzkräfte banden die ausgetretenen Betriebsmittel. Noch vor Ort alarmierte die Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ) den Einsatzleiter, Kommandant Stefan Wallentich, per Funk zu weiteren Einsätzen.
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Foto: FF Parndorf
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Wintereinbruch
Feuerwehr-Rückblick: Schneechaos sorgte für Dauereinsatz .
Der kräftige Wintereinbruch hat am 20. Februar zahlreiche Einsätze im Neusiedler Bezirk ausgelöst. Mehrere Freiwillige Feuerwehren rückten zu Fahrzeugbergungen, Unfällen und Sicherungsmaßnahmen aus. Schnee, Verwehungen und glatte Fahrbahnen bestimmten über Stunden das Einsatzgeschehen in mehreren Gemeinden.
In den folgenden Stunden bargen die Feuerwehrmitglieder überwiegend Fahrzeuge, die von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stecken geblieben waren. Zum Einsatz kamen Abschleppseile und Rundschlingen, befestigt am Kommandofahrzeug oder am Rüstlöschfahrzeug. Zwei nicht mehr fahrbereite Pkw wurden mit einem Kran abtransportiert und gesichert abgestellt. Drei weitere Fahrzeuge zog die Mannschaft mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs aus dem Gelände.

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FF Parndorf
Bei zwei feststeckenden Schwerfahrzeugen – einem Reisebus und einem Sattelschlepper – mussten trotz Bergungsversuchen externe Fachfirmen beauftragt werden.
Fahrzeugbergungen auf regionalen Straßen
Auch andernorts führten Schneefall und glatte Fahrbahnen zu zahlreichen Einsätzen. Auf der Landesstraße L303 bei Mönchhof wurde die Freiwillige Feuerwehr Mönchhof am Nachmittag zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Ein Klein-Lkw war von der Fahrbahn gerutscht und im Straßengraben zum Stillstand gekommen. Der Lenker blieb unverletzt. Auch bei der Ortseinfahrt in das Betriebsgebiet Nord kam ein weiterer Lastwagen von der Fahrbahn ab und musste geborgen werden. Einsatzkräfte der Neusiedler Feuerwehr unterstützten bei diesen Einsätzen mit ihrem Wechselladerfahrzeug die Bergungsarbeiten.
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Foto: FF Neusiedl am See
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Wintereinbruch
Feuerwehr-Rückblick: Schneechaos sorgte für Dauereinsatz .
Der kräftige Wintereinbruch hat am 20. Februar zahlreiche Einsätze im Neusiedler Bezirk ausgelöst. Mehrere Freiwillige Feuerwehren rückten zu Fahrzeugbergungen, Unfällen und Sicherungsmaßnahmen aus. Schnee, Verwehungen und glatte Fahrbahnen bestimmten über Stunden das Einsatzgeschehen in mehreren Gemeinden.
Bereits am Morgen rückte die Freiwillige Feuerwehr Winden am See zu einem Einsatz auf der B50 im Bereich der Kreuzung Stiftgasse aus. Dort waren zwei Pkw und ein Kleintraktor zusammengestoßen. Im Verlauf des Vormittags folgten weitere Fahrzeug- und Lkw-Bergungen auf derselben Strecke. Mehrere Einsätze arbeiteten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Freiwillige Feuerwehr Breitenbrunn ab. Gegen 15:00 Uhr rückten die Mannschaften wieder ein und stellten die Einsatzbereitschaft her.
Einsatzserie und Sicherungsarbeiten in Neusiedl am See
Auch die Feuerwehr in Neusiedl am See war an zwei Tagen stark gefordert. Am 19. und 20. Februar rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt zu 15 schneebedingten Schadensereignissen aus.
Bereits in der Nacht auf Donnerstag erfolgte die Alarmierung zu einer Fahrzeugbergung nach einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw gegen eine Laterne geprallt war. Verletzt wurde niemand.

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FF Neusiedl am See
Am Freitag betraf ein Großteil der Einsätze Fahrzeuge, die in Entwässerungsgräben der Großparkplätze geraten waren. Diese waren durch den vielen Schnee nicht mehr erkennbar.
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Wintereinbruch
Feuerwehr-Rückblick: Schneechaos sorgte für Dauereinsatz .
Der kräftige Wintereinbruch hat am 20. Februar zahlreiche Einsätze im Neusiedler Bezirk ausgelöst. Mehrere Freiwillige Feuerwehren rückten zu Fahrzeugbergungen, Unfällen und Sicherungsmaßnahmen aus. Schnee, Verwehungen und glatte Fahrbahnen bestimmten über Stunden das Einsatzgeschehen in mehreren Gemeinden.
Aufwendiger gestaltete sich ein Einsatz im Ortszentrum: Am Dach des Wintergartens einer Pizzeria drückte die Schneelast die Konstruktion teilweise nach unten. Die Feuerwehr entfernte erreichbare Schneemassen und stabilisierte die Dachkonstruktion mit Holzpfosten und Deckenstützen.
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Wintereinbruch
Feuerwehr-Rückblick: Schneechaos sorgte für Dauereinsatz .
Der kräftige Wintereinbruch hat am 20. Februar zahlreiche Einsätze im Neusiedler Bezirk ausgelöst. Mehrere Freiwillige Feuerwehren rückten zu Fahrzeugbergungen, Unfällen und Sicherungsmaßnahmen aus. Schnee, Verwehungen und glatte Fahrbahnen bestimmten über Stunden das Einsatzgeschehen in mehreren Gemeinden.
Der Wintereinbruch führte damit in mehreren Gemeinden zu einem arbeitsintensiven Zeitraum für Feuerwehrmitglieder, Maschinisten und Einsatzleiterinnen. Viele Einsätze ähnelten einander – Fahrzeuge rutschten von der Straße, blieben im Schnee stecken oder mussten gesichert werden. Andere, wie beschädigte Gebäudeteile durch Schneelast, erforderten zusätzliche Sicherungsmaßnahmen.
850 Einsätze im Burgenland
Die intensiven Schneefälle sowie starke Schneeverwehungen haben am gestrigen Freitag seit den frühen Morgenstunden zu einem landesweiten Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren geführt. Insgesamt standen bis Mitternacht 226 Feuerwehren mit rund 2.900 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz. Dabei wurden 850 Einsätze erfolgreich abgearbeitet.
Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf spricht allen eingesetzten Feuerwehrmitgliedern seinen Dank aus: „Unsere Feuerwehren waren wieder unter schwierigsten Bedingungen innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und haben rasch sowie professionell gehandelt. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Feuerwehrmitgliedern, die bei Schnee, Wind und eisigen Temperaturen für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz standen.“