Der Sieg in Linz stand schlussendlich aber freilich unter Haris Tabakovics Stern. Der Bosnier schnürte den bereits zweiten Triplepack in dieser Saison, alle drei Tore waren klassische „One-Touch-Tore“ in absoluter Knipser-Manier.

„Wenn du einen Stürmer hast, der jede Chance verwertet, ist es leichter, Fußballspiele zu gewinnen. Er war heute ein Gamechanger“, weiß Lindström.

Am Donnerstag war Tabakovic noch die große tragische Figur, als er in Celje gleich zwei Sitzer vergab – einen unmittelbar vor dem späten Ausgleich.

„Haris ist auch nur ein Mensch. Natürlich war er enttäuscht. Umso mehr hat er heute gezeigt, wie wichtig er ist“, sagt Röhl.

Röhl über Rapid-Lauf: „Da musst du mental stark sein“

Insgesamt wirkt der Deutsche recht gelöst nach dem Sieg in Linz, ihm habe speziell die Art und Weise gefallen: „Wie wir aufgetreten sind, dass wir mutig waren und hoch verteidigt haben und, wie wir nach Verletzungen zwei Mal in Unterzahl kompakt verteidigt haben.“

Gleichzeitig betont er: „Am Ende gewinnen wir hochverdient. Nicht mehr, nicht weniger. Ich bewerte Siege nicht zu hoch und Niederlagen nicht zu tief.“

Die Konkurrenz schlafe nicht, es sei schwierig „donnerstags zu spielen, die Konkurrenz legt samstags immer vor und du musst jeden Sonntag nachziehen“, spielt Röhl auf den aktuellen Lauf des dem Europacup ferngebliebenen SK Rapid an. „Da musst du mental stark sein.“

Und genau das dürften die Salzburger aktuell – speziell im Gegensatz zu den letzten Krisenjahren – sein.