Dass die Kunstwelt mit Museen unterversorgt ist, kann man nicht gerade behaupten. Gleichwohl verspricht 2026 aufgrund etlicher ambitionierter Neubauten ein Jahr der Superlative zu werden. Wäre es nicht sinnvoller, die bestehenden Kunsthäuser, oft unterfinanziert, besser auszustatten? Darüber mag man debattieren. Andererseits hat schon Shakespeare mit unabweisbarer Logik gefragt: „Can one desire too much of a good thing?“