Im Fokus des VAR-Rückblick der abgelaufenen 23. Runde der Bundesliga-Saison 2025/26 standen zwei Szenen – siehe auch Ligaportal-LIVETICKER – im Topspiel zwischen Austria Wien und Spitzenreiter SK Puntigamer Sturm Graz (1:3). Dabei bestätigte am heutigen Montag der VAR Österreich, dass der erfahrene Tiroler Schiedsrichter Walter Altmann (Foto) die richtigen Entscheidungen getroffen habe bei den jeweiligen Ausschlüssen für Austria-Abwehrspieler Tin Plavotić (55., gelb-rot) und Sturm-Verteidiger Paul-Friedrich Koller (77., rot). Auch die Handelfmeter-Entscheidung in Ried wurde für korrekt befunden.

Tin Plavotić stieg Otar Kiteishvili „rücksichtslos auf den Fuß“
Die VAR Österreich-Begründung zum Ausschluss von Tin Plavotić:
„Der FAK-Spieler #24 steigt dem STU-Spieler #10 rücksichtslos auf den Fuß und bringt ihn so vor einer unmittelbaren Torchance zu Fall. Kein weiterer Verteidiger hätte eingreifen können. Der Schiedsrichter hat richtigerweise auf Strafstoß entschieden und den Spieler mit Gelb-Roter Karte ausgeschlossen, nachdem ihm der VAR einen „On-Field-Review“ empfohlen hat.“
Bei der roten Karte für Paul-Friedrich Koller meint der VAR-Österreich:
„Der STU-Spieler #30 trifft den FAK-Spieler #19 mit abgehobenem Bein und offener Sohle im Sprunggelenkbereich.“
Auch hier sei die Rot-Entscheidung nach On-Field-Review korrekt gewesen.
Auch Handelfmeter in Ried bestätigt
Bestätigt wurde auch der Handelfmeter in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beim Qualigruppenspiel zwischen der SV Oberbank Ried gegen die WSG Tirol (siehe auch Ligaportal-LIVETICKER). Auch hier überzeugte sich Schiedsrichter Jakob Semler per On-Field-Review und sah ein Handspiel von Lukas Sulzbacher im Luftduell um den Ball gegen den Rieder Abwehrhünen Nikki Havennaar.
Begründung vom VAR Österreich im Wortlauf:
„Nach einer Flanke in den Strafraum springt der WSG-Spieler #6 mit hoch erhobenem Arm in den Zweikampf mit dem Gegenspieler und spielt den Ball strafbar mit seiner Hand. Mit seinem Arm über der Schulterhöhe nimmt er in Kauf, vom Ball an der Hand getroffen zu werden. Der Schiedsrichter hat richtigerweise auf Strafstoß entschieden, nachdem ihm der VAR einen „On-Field-Review“ empfohlen hat.“
Den Strafstoß verwandelte Kingstone Mutandwa in der sechsten Minute der Nachspielzeit von Halbzeit eins zur 1:0-Führung für die Innviertler, die das Match am Ende auch mit 2:1 gewannen.
Siehe auch:
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Fotocredit: Harald Dostal/www.sport-bilder.at