NiPoGi H2 Hyper Test Review  Bild © PCMasters.deNiPoGi H2 Hyper Test Review (Bild © PCMasters.de)

NiPoGi Hyper H2 im Detail

Kleine Mini-PCs aus China werden gerade interessant, da sie oftmals mit reichlich RAM und einer SSD bestückt sind. Sie setzen oftmals auf erprobte CPUs bzw. APUs, die sich gut für Office- und Arbeitslasten eignen. Bei dem Hersteller werden sie nicht Hyper H2 sondern nur H2 genannt, aber bei Amazon und auf der Verpackung tragen sie diesen Namen. Im Amazon-Listing gibt es diesen in vier Varianten:

Für diesen Test haben wir den Mini-PC mit der letzten Konfiguration erhalten. Interessant ist, dass die Konfigurationen bei dem Hersteller direkt locker 400 € günstiger sind. Dort gibt es sogar Konfigurationen mit dem Core i9-14900HX, die mit 32 GB DDR4 sowie 1 TB SSD kombiniert werden und das für 719 €. Die Modelle werden aus der EU versandt, weshalb keine Einfuhrsteuer beim Zoll anfallen sollte.

NiPoGi H2 Hyper Core i5 14450HXNiPoGi H2 Hyper Core i5 14450HX (Bild © PCMasters.de)

Intel Core i5-14450HX

Mit dem Core i5-14450HX verfügt der Mini-PC über einen Prozessor aus dem Mobile-Sektor, der 2024 vorgestellt worden. Damit ist es mal wieder nicht die neueste Generation, doch für das Mini-PC-Segment ist das durchaus modern. Intel fertigt diesen in der Intel 7-Node in eigenen Fabriken. Wie am Namen eventuell erkennbar ist, handelt es sich hier nicht um das Top-Modell der Serie, sondern einen aus dem Mittelfeld. So bekommen wir eine 10-Kerne-Konfiguration, die aus 6-Performance und 4-Efficient aufgebaut ist. Die Performance-Kerne verfügen außerdem über den Hyper-Threading-Support, wodurch die CPU mit 16 statt 10 Threads arbeitet.

NiPoGi Hyper H2 CPUz CPUNiPoGi Hyper H2 CPUz CPU (Bild © PCMasters.de)

Durch die Trennung von P- und E-Kernen, gibt es Abweichungen beim Takt, denn die P-Kerne dürfen mit bis zu 4,8 GHz Turbo-Takt arbeiten, wogegen die E-Kerne auf maximal 3,5 Ghz kommen. Der Basistakt ist dann deutlich niedriger und liegt bei 2,4 GHz für die P-Kerne und 1,8 GHz für E-Kerne.

Beide Kern-Typen teilen sich einen 20 MB Level 3 Smart Cache, der mit den Kernen zusammen im FCBGA1964 Package integriert ist. Dazu gibt es dann aber noch den flotteren L2-Cache, von dem die P-Kerne jeweils 2 MB und die E-Kerne jeweils 1 MB haben, summiert sind es insgesamt 16 MB L2-Cache.

Laut der Spezifikation sollte die CPU mit einer konstanten Leistung von 55 Watt arbeiten können und unter Turbo Boost-Zeiten auf maximal 157 Watt hoch gehen. Diese Peaks halten nicht lange, weil die CPU schnell überhitzt.

NiPoGi H2 Hyper intel Core 14 GenNiPoGi H2 Hyper intel Core 14 Gen (Bild © PCMasters.de)

Das Board des Mini-PCs ist scheinbar eine eigene Entwicklung. Der Hersteller und Modellname werden nicht ausgegeben, aber der Raptor Lake-Chipsatz wird erkannt. Auf dem Board ist der HM770-Chipsatz seitlich nah an der CPU positioniert. Er teilt sich den Kühler der CPU. Der Chipsatz wird per PCI-Express 4.0 an die CPU angebunden, nutzt aber PCIe 3 für andere Schnittstellen. Die maximale Anzahl an Lanes beträgt 28.

NiPoGi Hyper H2 CPUz MainboardNiPoGi Hyper H2 CPUz Mainboard (Bild © PCMasters.de)