Konkret sollen in Amstetten die Volksschule Preinsbacherstraße, die Volksschule Elsa Brandström und die Mittelschule Pestalozzistraße durch das Programm die Möglichkeit bekommen, zusätzliche Lehrpersonen, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter oder Psychologinnen und Psychologen einzusetzen. Die Auswahl der Schulen erfolgte anhand sozialer Kriterien wie Bildungsstand der Eltern, Erwerbssituation, Haushaltseinkommen oder Alltagssprache.

NEOS-Gemeinderat Daniel Gieber ist überzeugt, dass vom Chancenbonus auch die Kinder in den drei Amstettner Schulen profitieren werden.
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„Gute Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen. Der Chancenbonus hilft dabei, mehr Chancengerechtigkeit zu schaffen, damit alle Kinder die gleichen Möglichkeiten auf gute Bildung haben“, betont NEOS-Gemeinderat Daniel Gieber. Ziel sei es, die Unterrichtsqualität dort zu stärken, wo die sozialen und sprachlichen Herausforderungen am größten sind. „Mehr Personal und mehr Unterstützung vor Ort – davon profitieren am Ende vor allem die Kinder“, ist sich der pinke Gemeinderat sicher.
In den drei Amstettner Schulen freut man sich, in das Programm aufgenommen zu werden. „Das ist eine ganz super Sache“, sagt Direktorin Lucia Steindl von der Volksschule Elsa Brandström, und auch für den Direktor der Volksschule Preinsbacherstraße, Daniel Köstler, ist „der Chancenbonus eine gute Sache“. Was genau das für die einzelnen Standorte bedeutet, darüber haben sie, so die Auskunft aus den Schulen, noch keine genauen Informationen. Aber auch in der Mittelschule Pestalozzistraße ist man über jede zusätzliche Unterstützung dankbar.
Auch Bildungsstadträtin Lisa Asanger findet „den Chancenbonus super. Denn wir als Stadt im Mostviertel stehen vor ganz anderen Herausforderungen als die Schulen am Land. Es ist daher überfällig, dass da mehr Ressourcen hineinfließen Wie sich das Programm genau auswirken wird, werden wir dann im Herbst sehen.“, sagt die SPÖ-Politikerin.
Starten soll der Chancenbonus mit dem Schuljahr 2026/27.