Der TSV Hartberg hat die Option bei Leihspieler Elias Havel gezogen und den Stürmer fix vom LASK verpflichtet. Das gab der Verein am Mittwochvormittag bekannt.
Nach Sky-Informationen befindet sich die Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich. Havel unterschreibt in Hartberg einen Vertrag bis Juni 2028.
Der 22-Jährige konnte während seiner Leihe in der Oststeiermark überzeugen. In 23 Ligaspielen traf der Wiener zehn Mal und bereitete vier weitere Treffer vor, in drei ÖFB-Cup-Partien kamen drei weitere Tore dazu. In der Frühjahrssaison durfte der Offensivspieler allerdings noch auf seinen ersten Torerfolg warten.
Es ist nach der gezogenen Vertragsoption bei Mittelfeldspieler Benjamin Markus bereits die zweite geklärte Personalie für die Hartberger. Vertragsgespräche mit weiteren Stützen, wie etwa Kapitän Jürgen Heil und Trainer Manfred Schmid sollen in Kürze starten.
Havel über Hartberg: „Wie eine zweite Familie für mich“
Havel selbst äußert sich in einer Vereinsaussendung zu seinem festen Transfer: „Ich freue mich, weiterhin für den TSV auflaufen zu dürfen! Hartberg ist wie eine zweite Familie für mich. Jetzt heißt es, nochmal alles zu geben – in den letzten Spielen die großen Mannschaften zu ärgern und das Beste rauszuholen!”
Auch Hartberg-Obmann Erich Korherr sagt via Klub-Mitteilung: „Elias ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich ein Spieler beim TSV Hartberg in Ruhe weiterentwickeln und sein volles Potenzial entfalten kann. Nach vielen verletzungsbedingten Rückschlägen hat er sich mit enormem Einsatz zurückgekämpft und ist heute körperlich so fit wie noch nie. Wenn man ihn täglich am Platz sieht, spürt man sofort, mit welcher Freude, Leidenschaft und Überzeugung er Fußball lebt. Eli bringt viele Qualitäten mit: Seine enorme Schnelligkeit, gepaart mit einem ausgeprägten Torinstinkt, macht ihn für jeden Gegner brandgefährlich. Gleichzeitig ist er nicht nur ein hervorragender Fußballer, sondern auch menschlich ein großartiger Charakter, der perfekt in unsere Mannschaft passt. Wir sind sehr stolz auf ihn.
Die Ziehung der Option ist für uns deshalb ein logischer und wichtiger Schritt, so nimmt die Mannschaft für nächste Saison bereits Formen an, der junge eingeschlagene Weg wird fortgesetzt. Wir sind überzeugt, dass Eli noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist und noch stärker werden kann. Es freut uns sehr, ihn auf diesem Weg weiterhin begleiten zu dürfen. Er genießt unser vollstes Vertrauen und ich bin überzeugt, dass er seine Torsperre im Jahr 2026 schon bald – vielleicht bereits am Sonntag gegen die Wiener Austria – durchbrechen wird. Wir werden mit Eli noch viel Freude haben.“
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Bild: GEPA
