Warner Bros. hat den ersten offiziellen Teaser-Trailer zu „Dune: Part Three“ veröffentlicht, der spannende Einblicke in das große Finale der Wüsten-Saga gewährt, für das Regisseur Denis Villeneuve nicht weniger als den „muskulösesten“ Teil der Trilogie verspricht.
2021 legte Regisseur Denis Villeneuve mit „Dune: Part One“ den Grundstein für einen der bedeutendsten Meilensteine des modernen Sci-Fi-Kinos, während drei Jahre später mit „Dune: Part Two“ der endgültige Durchbruch gelang.
Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 714 Millionen US-Dollar konnte der Erfolg des Vorgängers fast verdoppelt werden, während Kritiker das Epos auf dem Wüstenplaneten Arrakis mit Klassikern wie „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“ oder „Der Herr der Ringe“ verglichen.
Entsprechend groß ist die Vorfreude auf „Dune: Part Three“, das große Finale, das in diesem Jahr in die Kinos kommt. Und jetzt hat Warner Bros. den ersten Teaser-Trailer veröffentlicht, der die Erwartungen noch weiter anheizt.
17 Jahre später und namhafte Neuzugänge
Dabei bestätigt der Trailer, was Kenner der Vorlage – in diesem Fall Frank Herberts Roman „Dune Messiah“ – bereits vermutet hatten: Der Film macht einen gewaltigen Satz nach vorn. Ganze 17 Jahre sind seit Paul Atreides’ (Timothée Chalamet) Aufstieg zum Imperator vergangen. Doch der Sieg hat einen bitteren Nachgeschmack. Paul wird von Visionen geplagt und kämpft mit den blutigen Konsequenzen seines intergalaktischen Feldzugs.
Außerdem interessant: Paul und Chani (Zendaya) scheinen trotz des Bruchs am Ende von Teil 2 wieder zueinanderzufinden – im Trailer ist sogar von Nachwuchs die Rede. „Wenn es ein Junge wird, nennen wir ihn Leto“, flüstert Chani in einer der ersten Szenen.
Neben altbekannten Gesichtern erlaubt der Trailer aber auch einen Blick auf die Neuzugänge des Casts. So wird Robert Pattinson („The Batman“) die Rolle des Scytale übernehmen, ein Gestaltwandler der Tleilaxu. Mit platinblondem Buzzcut ist er im Trailer kaum wiederzuerkennen und zieht im Hintergrund die Fäden einer Verschwörung gegen den Thron.
Ebenfalls neu mit dabei: Anya Taylor-Joy als Pauls erwachsene Schwester Alia, die mit der „Last von Generationen“ in ihrem Kopf kämpft und eine unberechenbare Macht darstellt.
Eine überraschende Rückkehr
Die größte Überraschung für alle, die die Bücher nicht gelesen haben, dürfte jedoch die Rückkehr von Jason Momoa sein. Denn obwohl sein Charakter Duncan Idaho im ersten Teil heldenhaft starb, kehrt er nun als sogenannter Ghola – ein genetisch modifizierter Klon – namens Hayt zurück.
Regisseur Villeneuve betonte (via Deadline), dass das Comeback des Charakters für Pauls emotionale Reise entscheidend sein wird: „Ein starkes Gesicht aus der Vergangenheit wird einen gewaltigen Einfluss auf Pauls Identität haben.“
Abseits der hochkarätigen Darstellerriege können sich Fans vor allem auf ein technisches Spektakel freuen: Villeneuve hat bestätigt, dass der Film fast vollständig auf 65mm- und IMAX-Film gedreht wurde. Während die Wüstenszenen für eine „brutale Optik“ digital bleiben, soll der Rest des Films einen organischen, cineastischen Look erhalten, der auf der größten Leinwand am besten zur Geltung kommt.
Obendrein sitzt auch Komponist Hans Zimmer bereits an einem neuen, experimentellen Score für „Dune: Part Three“.
Bis das womöglich größte Kino-Ereignis des Jahres seine Premiere feiert, ist allerdings noch Geduld gefragt: Hierzulande wird „Dune: Part Three“ am 17. Dezember 2026 auf den Leinwänden der Lichtspielhäuser zu sehen sein – sodass es an den Kinokassen auch zum direkten Duell mit Marvels „Avengers: Doomsday“ kommt.
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