
Grok war Stein des Anstoßes für die Entscheidung
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Im EU-Parlament haben die zuständigen Ausschüsse den Weg für ein Verbot von KI-Anwendungen geebnet, mit deren Hilfe sexualisierte Bilder von Menschen ohne deren Einwilligung hergestellt werden können. Bei einem Treffen von Justiz- und Verbraucherschutzausschuss am Mittwoch in Brüssel einigten sich die Abgeordneten auf eine entsprechende Änderung des Gesetzes zur Künstlichen Intelligenz (KI).
Der Schritt gilt als Reaktion auf die Erstellung und Verbreitung von Millionen sexualisierter KI-Bilder von Frauen und Kindern mithilfe des Chatbots Grok von US-Milliardär Elon Musk Anfang des Jahres. Das Verbot soll Teil einer Reihe von Veränderungen am bestehenden KI-Gesetz werden, das die EU 2024 verabschiedet hatte. Der Rat der EU-Länder hatte sich bereits vergangene Woche für ein solches Verbot ausgesprochen.