Dieses Trio ist absolut unschlagbar: Wenn sich Regisseur Edgar Wright mit seinen beiden Lieblingsschauspielern Simon Pegg und Nick Frost zusammenschließt, kommt beste Unterhaltung heraus – humorvoll, clever und voller popkultureller Referenzen. Das bisherige Meisterwerk der Truppe: Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis.

2007 eroberte die Action-Komödie die große Leinwand und avancierte in kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Jetzt könnt ihr den Film bei Netflix im Abo streamen. Euch erwartet ein zweistündiges Feuerwerk mit gleich mehreren der witzigsten Szene, die jemals auf

Zelluloid

gebannt wurden. Ein Highlight folgt auf das andere.

Streaming-Tipp bei Netflix: In Hot Fuzz gehen Simon Pegg und Nick Frost mysteriösen Todesfällen auf die Spur

Hot Fuzz erzählt von Nicholas Angel (Simon Pegg), dem wohl besten Polizisten Londons. Nicht nur hat er die Ausbildung mit Bravour bestanden. Seine Einheit verzeichnet die höchste Verhaftungsrate in der britischen Metropole. Angel ist ein schillerndes Vorbild für alle Kolleg:innen – und ein Dorn im Auge der Vorgesetzten.

Die Londoner Polizei will Angel loswerden, da er die Chefetage wie ein Haufen unfähiger Leute aussehen lässt. Also wird er strafversetzt ins beschauliche Sandford, das sich weit abseits der Großstadt in der Grafschaft Gloucestershire im Südwesten Englands befindet. Das Aufregendste, was hier passiert, ist ein ausgebüchster Schwan.

Während sich Angel mit seinem neuen Partner Danny Butterman (Nick Frost) dem langweiligen Polizeialltag auf dem Land widmet, kommt es jedoch zu einer Reihe mysteriöser Todesfälle. Alles nur tragische Unfälle – so das schnell gefällte Urteil der Dorfgemeinschaft. Angel vermutet dagegen eine perfide Mordserie.

Der Höhepunkt der Cornetto-Trilogie bei Netflix: Hot Fuzz ist eine absolut meisterhafte Action-Komödie

Hot Fuzz ist der zweite Teil der

Blood and Ice Cream Trilogy (auch bekannt als

Three Flavours Cornetto Trilogy), die sich weiterhin aus Shaun of the Dead und The World’s End zusammensetzt. Inhaltlich sind die Filme nicht verbunden. Was sie aber gemeinsam haben, ist das unschlagbare Kreativteam um Wright. Pegg und Frost.

In jedem Film knöpfen sie sich ein anderes Genre vor und liefern eine liebevolle Hommage ab. Während Shaun of the Dead durch sämtliche Tropen des Zombiefilms schlendert, schaut sich The World’s End Sci-Fi-Klassiker mit Außerirdischen an. Hot Fuzz legt den Fokus auf das Actionkino – inklusive einer ordentlichen Portion Krimi.

Es handelt sich allerdings um keine Parodie, die nur in Verbindung mit den durch den Kakao gezogenen Vorbildern funktioniert. Wie schon Shaun of the Dead und The World’s End erzählt Hot Fuzz eine eigene Geschichte und stellt uns geniale Figuren vor, die inzwischen selbst Einzug in die Popkulturgeschichte gefunden haben.

Hot Fuzz wimmelt vor schrägen Ideen, die mit wahnsinnig viel Einfallsreichtum umgesetzt wurden. Die Witze sind nicht nur referenzieller Natur, sondern vereinen sich auch mit dem emotionalen Kern der Geschichte, während Wright in seiner Inszenierung beweisen kann, dass er Action genauso verspielt wie wuchtig gestalten kann.