
Indra Collini und Christoph Müller fordern Rahmenbedingungen, die die Stammstreckensperre in Wien für Pendlerinnen und Pendler erträglicher gestalten.
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Vanessa Reichenauer
Die 14-monatige Sperre der Wiener Stammstrecke betrifft voraussichtlich etwa 190.000 Pendlerinnen und Pendler aus Niederösterreich, die zum Arbeiten täglich in die Hauptstadt fahren. Dies bringe vor allem eine erschwerte Planbarkeit mit sich, da einige direkte Verbindungen verloren gehen. Auch mit mehr Stau auf den Straßen sei aufgrund der Sperre zu rechnen.
Konkret geht es um die 13 Kilometer lange Strecke zwischen dem Wiener Praterstern und dem Hauptbahnhof, die ab September 2026 nicht befahrbar sein soll. Da fast alle Schnellbahnen diesen Abschnitt passieren, sind als logische Folge auch die aus Niederösterreich kommenden Züge von der Stammstreckensperre betroffen. Auf diese ist jedoch etwa ein Viertel aller Erwerbstätigen aus dem Bundesland angewiesen.