Abteilung für Kinder und Jugendliche
Insgesamt wächst damit die Bettenzahl von heute 44 (nur Erwachsene!) auf künftig 120, aufgeteilt auf vier Erwachsenenstationen und die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie. 40 Betten sind nur für Kinder und Jugendliche. Dazu kommen über 200 Vollzeitstellen, mehr als dreimal so viele wie bisher. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) wurde beim Spatenstich deutlich. Die Versorgungsregion Favoriten sei „in Wirklichkeit die drittgrößte Stadt Österreichs“, betonte er. Sein Credo: „Ein Akutspital ohne psychiatrische Abteilung ist kein Akutspital.“ Dass die Klinik ohnehin einen starken kindermedizinischen Schwerpunkt hat – Geburtsabteilung, Neonatologie, Kindersomatik -, mache sie zum besonders schlüssigen Ort für diesen Schritt.
Neos-Gesundheitssprecherin Jing Hu brachte die gesellschaftliche Dimension auf den Punkt: „Psychische Gesundheit entscheidet über Bildungswege und Zukunftschancen. Es braucht mehr Kapazitäten, schnellere Hilfe und niederschwelligen Zugang.“