Der SC Freiburg dreht im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League einen 0:1-Rückstand gegen KRC Genk und gewinnt das Rückspiel mit 5:1.

Mit der ersten guten Möglichkeit im Spiel gehen die Gastgeber (ÖFB-Legionär Philipp Lienhart wird in der 81. Minute eingewechselt) in Führung. Vincenzo Grifo bringt eine Flanke ins Zentrum, dort verlängert Matthias Ginter via Innenpfosten ins Tor (19.).

Im Gegenzug gelingt Genk beinahe der Ausgleich, einen Kopfball-Treffer von Aaron Bibout weiß Freiburg-Keeper Noah Atubolu mit einer starken Parade zu verhindern.

Stattdessen legt der SC Freiburg nach. Yuito Suzuki versucht es zunächst per Abschluss aus der Distanz, der Ball wird abgefälscht, landet bei Ginter, der mit dem Kopf querlegt – dort steht Igor Matanovic und verwertet zum 2:0 (25.).

In der Folge gehen die Breisgauer etwas vom Gas – was Genk sofort bestraft. Karetsas trifft zunächst zwar nur den Pfosten, noch in der gleichen Situation bugsiert dann aber Matte Smets den Ball über die Linie (39.).

Schneller Doppelschlag

Nach dem Wiederanpfiff stellt Freiburg den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Einen missglückter Rückpass schnappt sich Grifo, der den Ball an ÖFB-Export Tobias Lawal im Genk-Tor vorbeischiebt (53.). Für Grifo ist es der 106. Pflichtspieltreffer für Freiburg, er ist damit alleiniger Rekordtorschütze des Klubs.

Nur kurz darauf sorgt Suzuki für die Vorentscheidung. Nach einer gegnerischen Ecke kontert der SC über Suzuki, der den Ball wieder zurückbekommt und ihn im rechten Eck zum 4:1 versenkt (56.). Maximilian Eggestein erhöht nach einer Umschaltsituation sogar noch auf 5:1 (79.). Lawal ist auch beim fünften Gegentor machtlos, Nikolas Sattlberger wird in der Schlussphase der Partie eingewechselt.

Während für das ÖFB-Duo bei Genk im Achtelfinale Schluss ist, ziehen Lienhart und Freiburg ins Viertelfinale ein.