Der Gewerkschaftsbund (ÖGB) pflichtete der Arbeiterkammer bei und forderte u.a. die leichtere Anerkennung von Abschlüssen, mehr Sprachförderung und eine flächendeckende Kinderbetreuung. Ganz anders die FPÖ: Arbeitssprecherin Dagmar Belakowitsch warf Anderl vor, “Propaganda für Massenzuwanderung” zu betreiben. Diese Massenzuwanderung bringe “unseren Sozialstaat und den Arbeitsmarkt an den Rand des Kollapses”. Am Niedriglohnsektor sei “das System der Einheitspartei aus ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen” schuld, dieser sei aufgrund der “Politik der offenen Grenzen” entstanden. “Heimische Arbeiter, aber auch anständige Unternehmer, werden in einen ruinösen Wettbewerb mit billigen Arbeitskräften aus dem Ausland gezwungen”, beklagte Belakowitsch.