Am 20. März verkündeten brasilianische Wissenschaftler die Entdeckung eines neuen Dinosaurierfossils im Land und lieferten damit weitere Beweise für eine uralte biogeografische Verbindung zwischen dem heutigen Südamerika und der Iberischen Halbinsel.

Laut dem Korrespondenten der Vietnam News Agency in Südamerika haben Wissenschaftler der São Paulo State Foundation for Research Support (FAPESP) den Dinosaurier als Dasosaurus tocantinensis identifiziert, der zur Gruppe der Sauropoden gehört, einer Gruppe riesiger pflanzenfressender Dinosaurier, die sich durch ihre enorme Größe auszeichnen.

Dieser Dinosaurier, der im Jura lebte, war ungefähr 20 Meter lang und lebte vor etwa 120 Millionen Jahren im Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens.

Forscher sagen, dass diese Art ihren nächsten Verwandten jemals im Gebiet des spanischen Territoriums entdeckt hat, was die Hypothese einer früheren Verbindung zwischen Europa und Südamerika bestärkt, bevor die Erde durch die Bewegung tektonischer Platten in verschiedene Kontinente zerfiel.

Mit der Entdeckung von Sauropoden-Dinosauriern im Bundesstaat Maranhão glauben Wissenschaftler, dass die Vorfahren dieser Spezies möglicherweise von Europa über Nordafrika nach Südamerika eingewandert sind.

Die Fossilien wurden in der Stadt Davinópolis während des Baus eines Bus- und Bahnhofs unter archäologischer Aufsicht und in Übereinstimmung mit den Umweltauflagen entdeckt.

Zunächst hielt das Forschungsteam das Fossil fälschlicherweise für ein Fossil eines modernen Säugetiers, doch die Tiefe von etwa 8 Metern und die geologischen Merkmale deuten auf ein viel höheres Alter hin, das in die Übergangszeit zwischen der frühen und späten Kreidezeit fällt.

Das relativ vollständige Exemplar, darunter der Schwanzwirbel, ein etwa 1,5 Meter langer Oberschenkelknochen, Rippen und Gliedmaßenteile, ermöglichte es Wissenschaftlern, die anatomische Struktur und den evolutionären Prozess im Detail zu untersuchen.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Knochenstruktur eine Kombination von Merkmalen urzeitlicher Sauropoden und Titanosaurier offenbart und so dazu beiträgt, zu erklären, wie diese Arten ihre enorme Größe erreichten.

Diese Entdeckung erweitert nicht nur unser Verständnis der Dinosauriervielfalt in Brasilien, sondern wirft auch Licht auf die gemeinsame geologische Geschichte der Kontinente, die heute durch den Atlantischen Ozean getrennt sind.

Quelle: https://www.vietnamplus.vn/hoa-thach-khung-long-cung-co-gia-thiet-ve-ket-noi-giua-chau-au-va-nam-my-post1100228.vnp