Zu einer ausführlicheren Antwort lässt sich der selbsternannte Boss nicht hinreißen. Auch im Hinblick auf welchen Aspekt er die Frage stellt, wird nicht eindeutig.

Im Zuge des ursprünglichen Berichts hatte die Süddeutsche Zeitung geschrieben, dass es angeblich viele Hinweise darauf gebe, dass Kollegahs aktueller Geschäftspartner beim neueröffneten Alpha Gym, Heidrich Kopelke, der Sohn eines Mitgründers der Kleidungsmarke Thor Steinar sei. Die ist laut dem Verfassungsschutz Brandenburg ein mögliches Erkennungsmerkmal in rechten Milieus, auch wenn die Marke selbst angibt, unpolitisch zu sein. Ähnlich verhält sich das mit Heidrich Kopelke, der gegenüber der SZ behauptet, keiner politischen Strömung anzugehören. Auch bei ihm soll es dem Artikel nach jedoch Hinweise darauf geben, dass er sich potenziell in der rechten Szene bewege.

Konfrontiert mit diesen Untersuchungen soll Kollegah dem SZ-Redakteur per WhatsApp erklärt haben, dass „Privatleben“ und „Geschäft“ für ihn nichts miteinander zu tun hätten. Auch er gehöre keiner politischen Strömung an, so Kollegah: „Ich stehe für Frieden, Menschlichkeit und – vor allem zu betonen in diesen Zeiten – Kinderschutz.“ Auf Fragen, wie beispielsweise, woher er und Heidrich Kopelke sich kennen, habe er hingegen nicht geantwortet.

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