Nach dem 1:1 gegen Altach und dem neunten Spiel in Serie ohne vollen Erfolg scheint die Luft für WAC-Trainer Ismail Atalan immer dünner zu werden.
WAC-Präsident Dietmar Riegler vermied nach der Partie ein klares Bekenntnis zu Atalan. Ob der Deutsche auch über die anstehende Ligapause hinaus WAC-Trainer bleibt, ließ Riegler offen.
„Das werden wir sehen. Natürlich wäre alles viel besser gewesen, wenn wir heute gewonnen hätten, dann wären viele Diskussionen ausgeblieben. Wir müssen jetzt intern schauen, wie es der Mannschaft und dem Trainer selbst geht. Es ist ein bisschen verhext, wir haben schon angenehmere Zeiten gehabt“, sagte Riegler nach dem Spiel im Sky-Interview.
Pro Atalan spreche laut Riegler der Auftritt gegen Altach: „Die Mannschaft war willig, er hat den Draht noch immer. Jetzt müssen wir schauen, wie es in den ersten Trainingstagen weitergeht.“
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Riegler bestätigt Gespräche mit Trainerkandidaten
Zudem verriet Riegler, dass er in den letzten Wochen bereits Kontakt mit einigen Trainern hatte.
„Uns rufen laufend Trainer an, die sich bewerben. Vielleicht telefoniert man mit dem einen oder anderen kurz, aber richtig intensiv haben wir das noch nicht gestartet“, erklärte Riegler und versicherte zudem: „Aktiv habe ich noch keinen Trainer angerufen.“
„Werden wir sehen“: WAC-Präsident Riegler vermeidet Bekenntnis zu Atalan
Atalan „weiß nicht, wie es weitergeht“
Der einzige Sieg unter Trainer Ismail Atalan gelang den Wolfsbergern Anfang Dezember beim 2:1 gegen Austria Wien. Der WAC-Coach weiß um die Drucksituation und konnte nach dem Remis gegen Altach keine Auskunft bezüglich seiner Zukunft geben.
„Wenn ihr wollt, dann kann ein anderer hierher kommen, dass geht es vielleicht besser. Ich weiß nicht, wie es mit mir weitergeht. Das ist auch nicht relevant. Wichtig ist, dass diese Mannschaft und der Verein das kriegen, was sie verdienen. Wenn es ein anderer Trainer ist, dann ist es so. Aber damit beschäftige ich mich nicht“, sagte Atalan.
Zur Mannschaft habe er weiter ein „super Verhältnis“. „Die Mannschaft liegt mir am Herzen. Man hat heute gesehen, wie wir füreinander gespielt haben und wie wir nach dem Tor zusammen gejubelt haben. Da passt kein Blatt Papier zwischen uns“, sagte Atalan.
Die Wolfsberger sind nach Runde 24 in der Tabelle auf Rang elf abgerutscht. Durch den Sieg von BW Linz gegen Ried schmolz der Vorsprung auf das Schlusslicht auf vier Punkte.
Altach entführt Punkt aus Wolfsberg
Bild: GEPA