„Ich komme gerade von der Schneiderin“, erzählt ein Sanitäter aus dem Mürztal. Aus seiner Uniformhose war der Knopf ausgerissen, zudem gingen zwei Nähte auf. „48 Euro habe ich dafür bezahlt, aus der eigenen Tasche natürlich.“ Die Kritik richtet sich dabei nicht gegen die Preisgestaltung der Schneiderin, sondern vielmehr gegen seinen Arbeitgeber, das steirische Rote Kreuz. „Ich weiß nicht, wie oft wir schon in Graz urgiert haben – wir kriegen einfach keine Antwort.“