Die Lage am europäischen Erdgasmarkt hat sich zuletzt etwas entspannt, bleibt aber volatil und von geopolitischen Risiken geprägt. Nach starken Ausschlägen in dieser Woche sank der
TTF-Frontmonatkontrakt an der Amsterdamer Börse am Freitagnachmittag um drei Prozent auf 59,04 Euro/MWh, nachdem er am Donnerstag zeitweise auf 71,45 Euro gestiegen war. Am Donnerstagmorgen hatte
der Preis zuvor ein Tagesplus von 24,5 Prozent auf 67,89 Euro/MWh verzeichnet. Vor Beginn der Angriffe lag der TTF nur bei rund 31 Euro und hat sich damit seitdem mehr als verdoppelt.
Auslöser der Turbulenzen sind militärische Angriffe im Nahen Osten: Israel hatte am Mittwoch das Gasfeld South Pars getroffen, das von Iran und Katar gemeinsam genutzt wird; daraufhin griff der
Iran Flüssiggas-Anlagen im katarischen Industriepark Ras Laffan an. US-Präsident Donald Trump drohte auf der Plattform Truth Social mit einer massiven Vergeltung gegen Iran, sollte die Gasindustrie
Katars weiter attackiert werden, erklärte zugleich aber, Israel solle das Gasfeld nicht nochmals bombardieren. Diese widersprüchlichen Signale trugen kurzfristig zu Beruhigung, jedoch nicht zur
nachhaltigen Risikominimierung bei.
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