Frage nach Gesundheitskonzepten
Der Schlagabtausch zwischen Wien und Niederösterreich bekommt damit eine neue Ebene. Weg von der reinen Finanzfrage, hin zu den Konzepten dahinter. Denn beide Länder verweisen auf Reformen – und beide reklamieren, ihr System zukunftsfit zu machen. In Niederösterreich soll jetzt enger zusammengearbeitet werden. Mehrere Standorte werden zu Kooperationsverbänden gebündelt – samt Spitalsschließung (Gmünd) und heftiger Kritik.
In Wien setzt man auf ein eigenes Ausbauprogramm. Bis 2030 investiert die Stadt rund 3,3 Milliarden Euro in die Modernisierung der Kliniken. In Hietzing, Ottakring, Donaustadt, Landstraße, Favoriten und im AKH laufen Projekte oder sind in Planung.