Enttäuschung bei der SV Oberbank Ried über die zweite OÖ-Derbyniederlage innerhalb weniger Tage! Die Senft-Schützlinge verspielen nach dem Cup-Aus auch gegen Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz eine Führung und verlieren am Ende noch mit 2:3 (2:0). Doppelpacker Peter Kiedl (3., 18.) sorgte für den Blitzstart der Innviertler, bevor Schwarz-Grün nach einem Ausschluss in Unterzahl agieren musste (>>> zum SPIELBERICHT). Nachfolgend Wortspenden der Wikinger!

Trotz zwei Toren gab es für Rieds Peter Kiedl (r.) in Linz nichts zu holen
„Schlimmer kann es nicht gehen“
Peter Kiedl, Doppeltorschütze SV Oberbank Ried:
…nach dem Spiel: „Es ist extrem bitter für uns. Einen Zwei-Tore-Vorsprung musst du in einem Derby rüberbringen. Die Woche war der pure Albtraum für uns. Zuerst am Mittwoch die Cup-Niederlage gegen den LASK dann dieses Match. Schlimmer kann es nicht gehen. Wir sind froh, dass jetzt einmal ein paar Tage frei sind, die Köpfe freibekommen und wieder nach vorne schauen können.“
„Hätten wir auf allen Ebenen besser machen können“
Maximilian Senft, Trainer SV Oberbank Ried:
…über das Spiel: „Der Bruch im Spiel war natürlich nach der roten Karte. Bis dahin hat die Mannschaft ein super Spiel gemacht. Das 0:2 war richtig fein rausgespielt. Mit der roten Karte, das muss man auch sagen, sicher auch ein Stück weit mitgeschuldet den 120 Minuten am Mittwoch, haben wir ehrlicherweise nicht gut genug dagegenhalten können und das Spiel dann verdient verloren.“
…über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich glaube, da sind wir heute alle mit drinnen. Sowohl die Spieler, aber da nehme ich mich auch selber mit hinein. Das hätten wir sicher auf allen Ebenen besser machen können in der zweiten Halbzeit. Im taktischen Plan hätten wir das in Unterzahl auf jeden Fall besser machen können. Also wir sind da alle mit an Bord. Ich weiß aber auch, dass die Mannschaft diese Pause wirklich braucht nach dieser Woche. Wir werden uns das wieder gemeinsam erarbeiten, dass wir dann ein gutes Spiel in zwei Wochen haben werden.“

„Wir sind heute auf jeden Fall richtig leer“
…über den emotionalen Faktor: „Wenn man in unser Frühjahr reinschaut, da haben wir wirklich ein Vielfaches an Nackenschlägen erlebt. Die Mannschaft hat es aber jedes Mal geschafft, sich wieder für die nächste Woche gut vorzubereiten und auch wieder Spiele zu machen, zurückzukommen.
Auch heute sehe ich eine Mannschaft, die in den ersten 30 Minuten bis zur roten Karte ein super Spiel macht. Deshalb glaube ich, sind wir heute mal richtig leer, also ich auf jeden Fall. Ich werde jetzt auch selber sicher den einen oder anderen Tag brauchen. Dann, und so gut kenne ich alle handelnden Personen bei uns, werden wir mit viel Energie wieder reinstarten und diese acht Spiele gut bestreiten.“
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Statement-Quelle: SKY Sport Austria und Julian Biereder/Ligaportal
Fotocredit: lb-photo.com / Lukas Biereder