Salman Rushdie bei Literatur im Nebel 2026

„Der Idiot sitzt im Gefängnis“: Salman Rushdie über seinen Attentäter am Eröffnungsabend von „Literatur im Nebel“ 2026, wo der Star-Autor 2006 schon einmal zu Gast war – in der ersten Ausgabe des Literaturfestivals im Waldviertler Heidenreichstein.

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APA/MAX SLOVENCIK, MAX SLOVENCIK

Nach 20 Jahren war Star-Autor Salman Rushdie gestern, Sonntag, zur Jubiläumsausgabe von „Literatur im Nebel“ zurück ins Waldviertel gekommen. Sprach über „Idioten“, Bücher und Humor. Und trifft in der Heidenreichsteiner Margithalle auch auf eine ganze Riege von Star-Gästen, von Katja Riemann bis Erika Pluhar und von Raphaela Edelbauer bis Lisz Hirn.

Unter peniblen Sicherheitsvorkehrungen ging der erste Abend des von Rudolf und Christine Scholten gegründeten Festivals in Heidenreichstein über die Bühne. Star-Gast Salman Rushdie, der ein auf ihn verübtes Attentat 2022 nur knapp überlebt hatte, verarbeitete dieses Trauma in seinem Buch „Knife“, aus dem in der ausverkauften Margithalle unter anderem Dimitré Dinev, Karin Peschka und Robert Menasse lasen. Auszüge aus dem Erzählband „Die elfte Stunde“ brachten Michael Maertens, Natascha Gangl, Roland Koch und Michael Wächter, Texten über Religion und Kunst widmeten sich Franz Schuh, Bogdan Roscic und Anna Maschik.