Die drei Polizeiakademie-Absolventinnen Sabrina Duncan (Kate Jackson) Jill Munroe (Farrah Fawcett) und Kelly Garrett (Jaclyn Smith) werden in L.A. als Privatdetektivinnen engagiert. Der mysteriöse Chef Charlie (John Forsythe trat nur stimmlich in Erscheinung) vermittelt die Aufträge an seine „Engel“ anonym per Lautsprecher, doch die treten den Männern auch so problemlos in den Hintern. Vor exakt 50 Jahren flimmerte die Originalversion von „Drei Engel für Charlie“ erstmals über die US-Bildschirme und wurde sofort zum globalen Hit.
Emanzipation und Sexismus
Auch wenn Publikumsliebling Fawcett schon nach der ersten Staffel durch Cheryl Ladd ersetzt wurde, tat das dem Erfolg der Reihe keinen Abbruch. Neben der flotten Inszenierung passte auch die Botschaft zum damaligen Zeitgeist. Gemeinsam mit Serien wie „Rhoda“ oder „Wonder Woman“ wiesen die „Drei Engel für Charlie“ ab Mitte der 70er-Jahre zu einem neuen Selbstverständnis für starke Frauenrollen, die man bis dorthin im Fernsehen eher selten wahrnahm. Dennoch war der in vielen Episoden inszenierte Sexismus unübersehbar – eben eine Zeit im Umbruch.