
Ende Jänner war eine Abordnung der Initiative Lebensader W4 nach einem Besuch bei Landesrat Kasser und LGA-Chefin Bräutigam noch vergleichbar guter Dinge. Das nun Präsentierte stößt aber auf herbe Kritik. Am Foto vom damaligen Treffen: Hans-Martin Vischer, Gerald Simon, Beatrix Vischer-Simon, Anton Kasser, Elisabeth Bräutigam, Hartwig Tauber (v.l.).
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Am Tag nach der Präsentation des finalen medizinischen Leistungsumfangs der geplanten „NÖ Gesundheitsklinik Gmünd“ hält sich die Euphorie an der Basis in überschaubaren Grenzen: Die Online-Reaktionen auf die NÖN-Berichterstattung fallen bisher überwiegend kritisch, jene der Initiative Lebensader W4 fällt vernichtend aus.
Unkonkret und unausgegoren sei das in St. Pölten Präsentierte, fühlt sich Altprimar Hans-Martin Vischer bei Durchsicht der geplanten Angebote an einen „Brief ans Christkind“ erinnert. Hauptkritikpunkt bleibt aber das Fehlen stationärer Optionen in der geplanten Gesundheitsklinik, die 2028 eröffnet werden und an die Stelle des Landesklinikums Gmünd treten soll – vorgesehen sind dort wie berichtet nur Überwachungsbetten.