Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. An diesen traurigen Jahrestag hat Papst Leo XIV. an diesem Sonntag erinnert.
Während der Krieg in der Ukraine in sein fünftes Jahr geht, bleibt die Situation der jüngsten Generation dramatisch. Einem aktuellen Bericht von UNICEF zufolge sind mehr als 2,5 …
„Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine sind nun schon vier Jahre vergangen“, sagte er bei seinem Angelusgebet am Petersplatz in Rom.
„Mein Herz ist nach wie vor bei der dramatischen Situation, die alle klar vor Augen haben. Wie viele Opfer, wie viele zerstörte Leben und Familien! Wie viel Zerstörung! Wie viel unaussprechliches Leid! Jeder Krieg ist wirklich eine Wunde, die der gesamten Menschheitsfamilie zugefügt wird, er hinterlässt Tod, Verwüstung und eine Spur des Schmerzes, die Generationen prägt.“
(@Vatican Media)
Lasst die Waffen schweigen! Hört auf mit den Bombardierungen!
Leo hat schon mehrfach den ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj empfangen. An diesem Sonntag rief er erneut nach einem Waffenstillstand. Den Aggressorstaat Russland nannte Leo nicht ausdrücklich beim Namen.
„Der Frieden kann nicht aufgeschoben werden, er ist ein dringendes Bedürfnis, das in den Herzen Raum finden und sich in verantwortungsvollen Entscheidungen niederschlagen muss. Deshalb erneuere ich mit Nachdruck meinen Appell: Lasst die Waffen schweigen! Hört auf mit den Bombardierungen! Es muss unverzüglich ein Waffenstillstand erreicht und der Dialog verstärkt werden, um den Weg zum Frieden zu ebnen. Ich lade alle ein, sich im Gebet für das leidgeprüfte ukrainische Volk und für alle, die unter diesem Krieg und allen Konflikten in der Welt leiden, zu vereinen, damit das lang ersehnte Geschenk des Friedens über unseren Tagen erstrahlen möge.“
(vatican news – sk)