Das Bauunternehmen Porr blickt trotz der Unsicherheit durch den Iran-Krieg zuversichtlich in die Zukunft. 2025 ist ein Gewinn von 136,7 Millionen Euro gelungen.
Der börsennotierte Baukonzern Porr hat im Jahr 2025 einen Gewinn von 136,7 Millionen Euro gemacht, ein Plus von 25,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024, wie Porr am Donnerstag mitgeteilt hat. Auf das laufende Jahr 2026 blicke man zuversichtlich. Gegen steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges sei man vorerst preislich abgesichert. Im Fall eines längeren Konflikts könnten sich aber Auswirkungen auf die Materialpreise ergeben, heißt es in der Aussendung.
Der Umsatz wurde 2025 um 1,7 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro gesteigert. Der Auftragseingang stieg um 14,1 Prozent auf 7,8 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 196,7 Mio. Euro, ein Plus von über 24 Prozent. Das Unternehmen führt das Ergebnis auf „eine Kombination aus Kosteneinsparungen, höherer Effizienz, einer Leistungssteigerung sowie einem verbesserten Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen“ zurück. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten ging im Jahresvergleich um knapp zwei Prozent auf gut 20.800 zurück.
„Wir haben 2025 große Projekte in unseren Heimmärkten wie Österreich, Polen und Rumänien bearbeitet“, lässt Vorstandschef Karl-Heinz Strauss das Jahr Revue passieren. Gut gelaufen seien dabei sowohl der Infrastrukturbereich als auch der Hochbau. „Die Porr ist mit ihrer ausgeprägten Infrastrukturexpertise in allen sieben Heimmärkten klar auf Schiene, um auch 2026 einen Wachstumserfolg liefern zu können“, blickt er dann nach vorn. Die Lage in Nahost könne aber „zusätzliche wirtschaftliche Unsicherheiten verursachen“. In weiterer Folge könnten auch die Materialien teurer werden. Aber auch hier sei man durch entsprechende Vertragsklauseln und eine vorzeitige Beschaffung abgesichert. (APA)
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