Ein respektvolles Miteinander und gezielte Prävention sind zentrale Bausteine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Graz. Daher unterstützt die Stadt fünf Projekte in den Bereichen Antidiskriminierung, Gewaltprävention und Dialogförderung mit insgesamt 191.200 Euro.
Die höchste Förderung erhält die Antidiskriminierungsstelle und Extremismuspräventionsstelle Steiermark (Helping Hands Graz) mit 70.000 Euro. Sie bietet Beratung für Betroffene, leistet Sensibilisierungsarbeit und entwickelt Maßnahmen gegen Diskriminierung und Extremismus.
Weitere größere Förderungen gehen an das Projekt „ORA-PI 2026″ (Verein IKEMBA) mit 37.800 Euro (Beschluss gegen die Stimme der KFG), das niederschwellige Outreach-Arbeit und Prävention in Communities leistet, sowie an „CariM – Interkulturelle Männerarbeit“ der Caritas mit 33.100 Euro, das gezielt mit Burschen und Männern zu Gewaltprävention und Gleichstellung arbeitet.
Zusätzlich werden die Fachstelle zur Prävention von Radikalisierung und Extremismus (30.300 Euro) sowie das Dialogprojekt „ComUnitySpirit – Religionen und Kulturen im Dialog“ (20.000 Euro) gefördert. Sie setzen auf Aufklärung, Vernetzung und interkulturellen Austausch.