Aber nicht nur in dicht besiedelten, gemäßigten Zonen wird es für viele Neophyten leichter, auch in bisher eher unberührten Ökosystemen etwa im höheren Norden drohen mehr unwillkommene Neuankömmlinge. Für manche Regionen könne das einen massiven Artenwechsel bedeuten. Nicht zuletzt das Beispiel des Ragweeds, das für viele Allergiker die gesundheitliche Belastung nicht nur erhöht, sondern auch weiter in Richtung Herbst verlängert, zeigt, dass mit neuen Pflanzen auch das Wohlbefinden vieler Menschen stärker beeinträchtigt werden kann. Um solchen Entwicklungen vorzubeugen, brauche es “maßgeschneiderte und proaktive Managementstrategien”, schreiben die Forschenden in ihrer Arbeit.