Wie berichtet, war ein 49-jähriger russischer Geschäftsmann, seit Jahren unauffällig in Niederösterreich lebend, plötzlich ins Visier der russischen Justiz geraten. Der vierfache Vater, dessen Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren hier zur Schule gehen, besitzt seit 2014 einen Aufenthaltstitel, lebt seit 2017 durchgehend in Österreich und ist laut Akten strafrechtlich unbescholten. Trotzdem ließ Interpol Moskau ihn international ausschreiben, Russland wirft ihm Straftaten vor und beschlagnahmte sein Vermögen.