War es ursprünglich immer geplant, diesen Teil abzudrehen oder kam es auch für Sie überraschend, dass es schlussendlich wirklich passierte?
Die letzten drei Filme waren stark von einer durchgehenden, beinahe horizontal erzählten Handlung geprägt, die mit der Verhaftung der von Jürgen Maurer gespielten Figur ihren Abschluss fand. Für alle Beteiligten war die Reihe damit eigentlich abgeschlossen. Dann wurde ich bei einer Geburtstagsfeier von einem Fan der Reihe gefragt, warum es denn keine neuen „Spuren des Bösen“ mehr gebe. Und mit dem Abstand nach dem letzten Film habe ich mich selbst gefragt, ja warum eigentlich nicht? Die Sender hatten uns ja quasi eine Hintertür offengelassen, wenn wir eine neue Geschichte für die Figur des Brock finden, dann könnte man ja weitermachen. 
Ich habe daraufhin den Kontakt zu den zentralen Weggefährten der Reihe aufgenommen: zu Drehbuchautor Martin Ambrosch, Produzent Josef Aichholzer und Hauptdarsteller Heino Ferch. Und alle waren begeistert von der Idee Brock aus dem vermeintlichen Ruhestand zu holen.