Der Stephansdom war voll besetzt bei der ersten Palmsonntagsmesse von Josef Grünwidl als Nachfolger von Christoph Schönborn im Amt des Wiener Erzbischofs. Wegen des Regens konnte die traditionelle Segnung der Palmzweige und die anschließende Prozession nicht wie üblich bei der Pestsäule am Graben beginnen, sondern musste in den Dom verlegt werden.

„Rauer Ton verschiebt Werteskala“
In seiner Predigt griff Grünwidl die bei vielen nicht gerade beliebte Umstellung auf die Sommerzeit und auch das rauere Wetter auf: „Friede in Europa, Demokratie, Menschenrechte, Sicherheit – vieles ist fragwürdig und brüchig geworden. Die Welt taumelt, die Zeiten haben sich geändert, das Klima ist rauer.”