
Dernière nach einer erfolgreichen Produktion: Der A-Capella-Chor feierte nach der letzten Vorstellung der „Rocky Horror Show“ 13 ausverkaufte Vorstellungen.
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Michael Pfabigan
Mit 13 ausverkauften Vorstellungen und mehr als 6.000 Gästen feierte das Musiktheater Mistelbach seinen bislang größten Erfolg. Die Rocky Horror Show sorgte für Begeisterung – und für einen Andrang, der selbst die Produzenten überraschte. Jetzt heißt es durchschnaufen, bevor die Planungen für 2028 beginnen.
„Was wir in diesen drei Wochen erlebt haben, das kann uns keiner mehr nehmen“, jubelt A‑Capella‑Chor‑Obmann Reinhard Hirtl nach der letzten Vorstellung der „Rocky Horror Show“. 13 ausverkaufte Shows, über 6.000 Gäste, 575 verkaufte Programmhefte und 799 Fanpackages – solche Dimensionen hatte eine Produktion des „Musiktheater Mistelbach“ noch nie. „Die WhatsApp-Gruppe für zurückgegebene Restkarten war ein richtiger Bazar“, erzählt Hirtl. „Ein Angebot war meist nur wenige Sekunden verfügbar.“
Der A‑Capella‑Chor Weinviertel hatte die „Rocky Horror Show“ bereits 1994/95 erstmals gespielt: „Damals haben wir den Kult losgetreten. Dass wir das so fortführen konnten, darauf sind wir sehr stolz.“ Und wer ein derart kultiges Stück auf die Bühne bringt, weckt Erwartungen: „Jeder kennt die Rocky Horror Show“, sagt Hirtl über den Druck, unter dem die Produktion stand. Ganze 14 Jahre lang hatte sich der Chor bemüht, die Aufführungsrechte erneut zu erhalten.