„Morgen fragt keiner mehr“, wird sich der SK Sturm Graz wohl denken. Der 1:0-Arbeitssieg gegen Bundesliga-Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz war kein Fußball-Leckerbissen, die ersehnten drei Punkte für den Meister brachte er dennoch. Mitchell sah nach einem unnötigen Kopfstoß im Finish Rot. Nachfolgend Stimmen der Steirer, die auf Rang zwei vorpreschten und ihre Heim-Bilanz aufbesserten.

1:0 gegen Brann, 1:0 gegen Ried und 1:0 gegen Blau-Weiß: Minimalistische Heimsiege für Sturm und Neo-Cheftrainer Ingolitsch zum Jahresauftakt.
„…sehr stabile Leistung“
Fabio Ingolitsch (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…über die Partie: „Es fühlt sich gut an, wenn du zuhause gewinnst. Wir sind auf einem guten Weg. Wir haben hier jetzt dreimal in Folge 1:0 gewonnen. Defensiv haben wir eine sehr stabile Leistung gezeigt. Aus dem Spiel heraus haben wir kaum etwas zugelassen. Vorne haben wir das Goldtor gemacht. Darum sind wir sehr froh heute.“
…über die Rote Karte von Jeyland Mitchell: „Finde ich jetzt auch nicht so kollegial vom Blau-Weiß-Linz-Spieler. Sie gehen beide Kopf an Kopf, was natürlich eine extrem unnötige Aktion vom Mitchell ist. Speziell wenn du 1:0 führst, brauchst du dich nicht provozieren lassen. Schwächt uns sehr. Darum ist die Schlussphase auch nochmal hektisch geworden.“
„…mittlerweile besser“
Otar Kiteishvili (angeschlagener Spielmacher SK Puntigamer Sturm Graz):
…über seine Verletzung: „Es geht mir mittlerweile besser. Wir werden sehen, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt und wann ich wieder fit bin. Ich versuche, so schnell wie möglich zurückzukommen.“
„…freut mich extrem“
Belmin Beganovic (Goldtorschütze SK Puntigamer Sturm Graz):
…über die Partie: „Wir wussten, dass es hier ein schwieriges Spiel wird. Wir haben aber unsere Abläufe und wollten das Spiel gewinnen. Das ist uns gelungen, und das freut mich sehr.“
…über sein Elfmetertor: „Es war vor dem Spiel schon ausgemacht. Der Trainer hat gesagt, dass ich ihn machen soll, wenn ich mich sicher fühle. Das habe ich gemacht und freut mich extrem.“

Hat den eingeschlagenen Pfad vollends abgesegnet: Präsident Christian Jauk.
„…bleiben unserem Weg treu“
Christian Jauk (Präsident SK Puntigamer Sturm Graz):
…über die Transferpolitik der Grazer: „Wir haben zwei sehr wertvolle Abgänge von Spielern mit viel Erfahrung im Winter erlebt. Aber wir haben auch sechs neue Spieler geholt. So viele wie noch nie. Wir bleiben unserem Weg treu. Wir wollen junge Talente einbauen. Wir brauchen einen Umbruch. Wir müssen den mit Ruhe und Zuversicht begehen. Das ist in einem leidenschaftlichen Verein wie Sturm Graz nicht immer ganz einfach.“
Siehe auch:
Statement-Quelle: Sky Sport Austria
Fotocredit: RiPu-Sportfotos und GEPA/SK Sturm Graz