Mehrere Raketenwellen treffen Israel. Aber israel greift zu Wochenbeginn ebenfalls wieder an: Montagfrüh wurde Infrastruktur der iranischen Führung in Teheran ins Visier genommen.

Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs mehrere Raketenwellen auf Israel ab. Zudem gebe es zum zweiten Mal seit Beginn des US-israelischen Krieges einen Angriff aus dem Jemen, teilt das Militär mit. Zwei Drohnen aus dem Jemen seien Montagfrüh abgefangen worden. Die vom Iran unterstützte jemenitische Houthi-Miliz ist am Wochenende mit Raketenangriffen auf Israel in den Krieg eingetreten.

Aus dem Iran sind Sonntagabend und Montagfrüh erneut schwere Angriffe der USA und Israels gemeldet worden. Nach Angaben des Energieministeriums zielten die jüngsten Attacken auf Anlagen der Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran ab. Infolgedessen kam es in verschiedenen Stadtteilen zu Stromausfällen. Auch Irans Forschungsreaktor Khondab wurde nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durch Beschuss stark beschädigt.

In der Nacht auf Montag griff das israelische Militär eigenen Angaben zufolge im gesamten Stadtgebiet von Teheran Infrastruktur der iranischen Führung an.

Der Iran bestätigte unterdessen die Tötung eines wichtigen Marinekommandanten. In einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung berichteten die einflussreichen Revolutionsgarden vom „Märtyrertod“ ihres Marinekommandeurs, Konteradmiral Alireza Tangsiri. Sie bezeichneten ihn als „Kämpfer auf dem Wege Gottes“ und „großen Helden“. Israel hatte Tangsiri nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff am Mittwoch getötet.

Das iranische Regime grift auch gegen die Opposition weiterhin hart durch. Einem Bericht staatlicher Medien zufolge sind zwei der Opposition nahestehende Männer hingerichtet worden. Sie hätten Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und seien wegen der Planung bewaffneter Angriffe in Teheran verurteilt ​worden, meldet das Nachrichtenportal der Justiz. Details zum Zeitpunkt der Festnahme der beiden Männer nennt das Portal nicht. (APA/Reuters)

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