Die WSG Tirol remisierte am Sonntagnachmittag mit Aufsteiger SV Oberbank Ried mit einem 1:1 (0:1) und bleibt damit rechnerisch weiterhin im Rennen um die Bundesliga-Meistergruppe (>>> zum SPIELBERICHT). Die Semlic-Schützlinge holten einen Pausenrückstand dank Kapitän Valentino Müller auf und bleiben weiter am zehnten Tabellenrang. Nachfolgend Wortspenden der WSG!

Der 27-jährige Mittelfeldspieler und Kapitän der Wattener Valentino Müller nach dem Spiel im Interview
„Sie legen alles auf Standards an“
Valentino Müller (Kapitän WSG Tirol):
…über die Partie: „Nicht böse gemeint, aber der Fußball von Ried ist schon grenzwertig. Sie sind damit erfolgreich und machen das richtig gut. Aber ich hätte keine Lust, so einen Fußball zu spielen. Zum Zuschauen ist es auch nicht so schön. Wichtig ist, dass wir doch noch den Punkt gemacht haben. In der ersten Hälfte waren sie mit ihrem Fußball überlegen. Es ist richtig unangenehm, gegen sie. Zumindest haben wir nicht verloren.“
…über die Spielweise der Rieder: „Ried nutzt jede Gelegenheit, um Momentum aus dem Spiel zu bekommen. Sie wollen immer mit Unterbrechungen arbeiten. Sie bleiben liegen. Sie brauchen extrem lange, bis sie ihre Standards ausführen. Sie legen alles auf Standards an. Natürlich machen sie es hin und wieder auch spielerisch gut. Sie haben schon einen sehr klaren Plan, das muss man ihnen lassen. Da schaffen sie es einfach, Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Nicht umsonst hatten sie gegen Sturm Graz die niedrigste Nettospielzeit seit Datenerfassung. Ich glaube, das beschreibt sie ganz gut.“
Lukas Sulzbacher (Spieler WSG Tirol):
…über sein Comeback und die Partie: „Für mich ein sehr besonderer Tag. Ich freue mich, dass wir zumindest noch den Punkt geholt haben. Erste Halbzeit haben wir 15 Minuten etwas verschlafen. Gegen Ende der ersten Halbzeit ist es dann besser geworden. Dann geht Ried verdient 1:0 in die Halbzeit. Zweite Halbzeit waren wir dann schon besser. Und haben gute Chancen vorgefunden. Können am Ende sogar einen Dreier mitnehmen, ist uns dann nicht geglückt.“
Lukas Sulzbacher (r.) feierte nach überstandener Kreuzband-Verletzung sein Comeback im Trikot der Tiroler
„Das Ergebnis geht so in Ordnung“
Philipp Semlic (Trainer WSG Tirol):
…über die Partie: „Es war für mich eine Frage der Zeit. Ried hat uns in den ersten Minuten eingeschnürt. Wir haben überhaupt keine Befreiung gehabt. Summa summarum war es für uns in der ersten Halbzeit zu wenig. Hätte durchaus höher ausfallen können. Zweite Halbzeit musst du schauen, dass du in einen Spielfluss kommst. Das hat meine Mannschaft dann gemacht und den Gegner hinten eingeschnürt. Dann auch folgerichtig den Ausgleich geschossen. Auf Basis der zwei Halbzeiten geht das Ergebnis so in Ordnung.“
Alexander Eckmayr (Torhüter WSG Tirol):
…über sein Bundesliga-Debüt für die WSG Tirol und die Partie: „Es war langsam Zeit. Ich habe jetzt lange auf meine Chance gewartet. Jetzt war sie da. Ich freue mich, dass wir hier heute einen Punkt mitgenommen haben. Vielleicht mit einem kleinen weinenden Auge, dass am Ende nicht noch mehr drinnen war.“
David Gugganig (Spieler WSG Tirol):
…über seine Verletzung: „Ich habe gehört, dass es so vier bis sechs Wochen dauern wird. Ich kann ziemlich viel machen, alles linear, wenig Stop and Go am Anfang. Das stimmt mich schon positiv. Wahrscheinlich Glück im Unglück, aber mich nervt es schon brutal.“
Siehe auch:
🔚 Wir holen einen Punkt gegen die Rieder! ⚽️
⏱️ 90‘ | 1:1 | #WSGSVR pic.twitter.com/oy9gh5qRwn
— WSG Tirol (@WSGTIROL) February 22, 2026
Statement-Quelle: SKY Sport Austria
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