Als Markus Hinterhäuser Ende 2016 zum Intendanten der Salzburger Festspiele berufen wurde, jubelten die Feuilletons und die Salzburger eintönig. Endlich hatten sie die Traumlösung für die Leitung des weltweit wichtigsten Klassikfestivals. Hinterhäuser, seit diesem Montag 68 Jahre alt, war damals schon wohlbekannt in der Stadt, er hatte 1993 die Reihe „Zeitfluss“ bei den Festspielen ins Leben gerufen (die er bis 2001 leitete), war vier Jahre deren Konzertchef und auch ein Jahr Interimsintendant gewesen. Als Pianisten liebten ihn die Salzburger ohnehin.