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Viele Top-Klubs in Europa suchen einen Innenverteidiger für die neue Saison. Bei den meisten Vereinen steht dabei ein ehemaliger Bundesliga-Star ganz oben auf der Liste: Evan Ndicka! Der Ivorer stand von 2018 bis 2023 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, bevor zur AS Rom wechselte. Nun scheint er bereit für den nächsten Schritt.
Barcelona, Liverpool und auch ManUnited: Alle wollen Ndicka. Das berichtet „Caught Offside“. Sogar Bayern München soll ihn im Hinterkopf haben. Die Tottenham Hotspur wollen ihn auch, haben aber angesichts des Abstiegskampfes in der Premier League andere Sorgen.
Die Ablöse ist mit kolportierten 45 Mio. Euro sogar fast ein Schnäppchen, angesichts seiner Qualitäten. Bei der AS Rom (Platz sechs in Italien) hat er sich noch einmal deutlich verbessert. Kürzlich gelangen ihm sogar in drei Spielen in Folge jeweils ein Tor.
Noch im letzten Jahr hatte der Klub ein Angebot aus Saudi-Arabien abgelehnt, doch nun hat die Uefa den Druck auf die Roma erhöht, Transfereinnahmen zu generieren. Sonst drohen Sanktionen.
Für Ndicka wird es eine schwere Entscheidung werden, sollte er den Klub verlassen. Tatsächlich scheint der FC Liverpool die „klügste“ Option zu sein. Abwehrchef Virgil van Dijk ist nicht mehr der Jüngste. Dazu beschäftigt sich dessen aktueller Nebenmann Ibrahima Konaté mit Wechselabsichten.
Bei Manchester United ist die Situation ein wenig anders. Dort ist Harry Maguire wiedererstarkt, aber noch ist nicht entschieden, ob der Oldie über die Saison hinaus bleibt. Der Holländer Matthijs de Ligt ist zu oft verletzt. Dazu will man den Jungstars Lenny Yoro und Ayden Heaven perspektivisch mehr Spielzeit geben. Noch schwieriger dürfte es beim FC Barcelona werden, wo die Konkurrenz ebenfalls sehr groß ist.
In Rom gehört er zu den stillen Leadern. In nun drei Spielzeiten ist er ein Muster an Konstanz. Letzte Saison verpasste er kein Spiel. In dieser Saison weilte er mit der Elfenbeinküste beim Afrika Cup, verpasste deshalb fünf Spiele. Im Sommer trifft er mit den „Elefanten“ bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko auch auf die DFB-Elf.