Steve Jobs steht auf der Bühne und klatscht. Hinter ihm prangt ein riesiges Apple Logo.

AUDIO: Mediathektipps: Dokus über Apple, den Betrüger Hendrik Holt und die „Titanic“ (3 Min)

Stand: 30.03.2026 12:07 Uhr

In den Mediathektipps stehen diesmal drei spannende Dokumentationen im Fokus: über den Aufstieg des Tech-Unternehmens Apple, den Windkraft-Schwindler Hendrik Holt und die Nacht, in der die „Titanic“ sank.

von Anja Rosenow-Sottorf

„Die Apple-Story – Eine Vision verführt die Welt“

Als Steve Jobs 2007 das iPhone vorstellt, sind die Menschen schier aus dem Häuschen. Das mobile Telefon mit Touchscreen und Internetzugang ist eine Sensation. 1976, als Jobs und sein Freund Steve Wozniak den ersten Apple-Computer bauen, ist das iPhone noch weit weg, aber ihr Ziel ist bereits klar: Sie wollen Technologie demokratisieren, allen verfügbar machen.

Apple hat die Welt verändert. Manchmal entschuldige ich mich dafür. Apple wurde zum Monster.

Arthur D. Levinson, Vorsitzender des Apple-Verwaltungsrats 

Der Weg von Jobs und Apple zu einem Weltkonzern ist auch mit deutschem Know-how verbunden: mit dem Designer Hartmut Esslinger und dem Typographen Erik Spiekermann. In drei Teilen erzählt die Dokumentation „Die Apple-Story – Eine Vision verführt die Welt“ vom Innenleben eines visionären Teams, von einer technologischen Revolution und den Schattenseiten unserer digitalen Gegenwart. Die Doku steht bis zum 26. März 2028 in der ARD-Mediathek.

„Holt – Der Windkraft-Schwindler“

Ein ganz anderer Unternehmer, aus der niedersächsischen Provinz, macht Anfang der 2020er-Jahre Schlagzeilen: Hendrik Richard Holt.

In meinen Augen bin ich ein Unternehmer und auch Abenteurer, der in eine Situation kam, sich entscheiden zu müssen, ob er gewinnt oder die anderen gewinnen.

Hendrik Richard Holt, Anlagebetrüger 

Holt ist charismatisch und strotzt vor Selbstsicherheit. Und er will reich werden. „Das Ziel der Milliarde habe ich für mich schon mit 18 Jahren ausgegeben“, erzählt er. Sein Weg dahin soll über Windkraftanlagen in Deutschland führen, ist aber gesäumt von gefälschten Dokumenten und Projekten, die es nie gab. Holt ist ein Betrüger – und viele fallen auf ihn rein.

Das System Holt gerät schließlich ins Visier der Staatsanwaltschaft, als eine Kommunalbeamtin Anzeige erstattet. „Holt – Der Windkraft-Schwindler“ ist eine Dokumentation über einen, der viel wollte und zu viele Grenzen überschritt. Sie ist bis zum 27. März 2028 in der ARD-Mediathek zu sehen.

„Titanic – Die Nacht der Katastrophe“

Wohl kaum ein Unglück ist so ins kollektive Gedächtnis gewandert wie der Untergang der „Titanic“. Auch dank der zahlreichen Verfilmungen und Serien über das Unglück. Arte zeigt jetzt eine bemerkenswerte vierteilige Dokureihe von der BBC. Die Zeit von der Kollision mit dem Eisberg bis zum Untergang wird in 160 Minuten quasi in Echtzeit nachvollziehbar. Im Fokus stehen diejenigen, die dabei waren. Ihre Zeitzeugenberichte werden eindrucksvoll in Spielszenen dargestellt.

Zusätzlich zu den Spielszenen erläutern Historiker, Forscher und ein Psychologe diese Extremsituation der Beteiligten. Die Dokumentation „Titanic – Die Nacht der Katastrophe“ ist bis zum 3. Dezember 2026 in der Arte-Mediathek zu sehen.

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