Lebensmittel werden teurer, Handel und Hersteller beschuldigen sich gegenseitig. Die EU-Kommission erwägt nun eine radikale Lösung.
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Artikelzusammenfassung
Schoko-Osterhasen und Superbenzin: Preise steigen, Gewinne schwanken. EU-Kommission prüft Einkaufspreise für Konsumgüter. Lobbykampf zwischen Herstellern und Supermärkten entbrennt. Verbraucher im Fokus, doch Geschäftsinteressen im Hintergrund. Preisstreit eskaliert, EU-Entscheidung noch offen.
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Ob die Preise gerechtfertigt sind und wer entlang der Lieferkette wirklich abkassiert, ist für Laien nicht mal mehr zu erahnen.
© Getty Images [M]
Schoko-Osterhasen sind wie Superbenzin: irgendwie unberechenbar. Die Preise für beides ändern sich ständig, Supermärkte ähneln mehr und mehr Tankstellen. So kosten die Schokohasen von Lindt und Milka aktuell um die 20 Prozent mehr als vor einem Jahr, meldet die dpa, obwohl der Kakaopreis auf dem Weltmarkt seitdem gesunken sei. Es gebe in den Läden aber auch viele Sonderangebote mit teils mehr als 50 Prozent Rabatt.
Ob die Preise gerechtfertigt sind und wer entlang der Lieferkette wirklich abkassiert, ist für Laien nicht mal mehr zu erahnen. Etwa bei Schokolade: Lindt verbuchte zuletzt mehr Gewinn, der Milka-Hersteller Mondelēz weniger, Ritter Sport machte sogar Verlust. Viel wichtiger aber ist: Im Konsumgütergeschäft wird das Geld nicht nur an der Supermarktkasse verdient, also mit den Verkaufspreisen. Sondern ebenso sehr bei den Einkaufspreisen, die Händler und Hersteller untereinander aushandeln. Bei Schoko-Osterhasen ist das so und auch bei Nudeln, Waschmittel, Limonade und Tiefkühlpizzen.