Der Zweitangeklagte wiederum führte im Prozess an, dass ihn die drohende Zwangsräumung des Lokals seitens des Verpächters, seine Kokainsucht sowie finanzielle Nöte dazu getrieben hätten, die Brandstiftung zu beauftragen. “Es waren emotionale Momente und ich wollte es nicht wahrhaben, dass ich aus dem Lokal raus muss”, meinte der ehemalige Gastronom, der wie der Erstangeklagte aktuell in Untersuchungshaft sitzt und ebenfalls aus Bulgarien stammt. Der nunmehrige Ex-Pächter, der das Gasthaus sieben Jahre lang führte, hatte die Tat im Vorfeld des Prozesses noch vehement bestritten – im Gegensatz zu seinem Landsmann, der alles zugab und die Tat einräumte. Ebenjenem kam man auch mittels DNA-Treffer am Tatort auf die Spur. Er belastete bei seiner Einvernahme bei der Polizei wiederum den erstangeklagten Lokalpächter schwer.