Teuer – und trotzdem illegal
Erstaunlich: Der Preis ist selten das Argument. Laut Beck verlangen viele dieser Anbieter zwei Drittel bis drei Viertel der üblichen Honorare, teils sogar gleich viel. Billig ist anders. Geworben wird mit Dutzenden Vorher-Nachher-Fotos. Lippen, Wangen, Kinn – perfekt inszeniert. Wer durchscrollt, gewinnt den Eindruck: Wenn es so viele machen, kann es nicht falsch sein. Dabei zeigen Fälle aus Wien und Niederösterreich ein anderes Bild. Vor wenigen Monaten wurde ein Facelift in einer Airbnb-Wohnung durchgeführt. Kürzlich bot eine verhaftete Kosmetikerin größere Eingriffe samt Betäubung in einem Keller an.
8000 Euro für verbotene Behandlung
Ein besonders drastischer Fall beschäftigt Beck aktuell: Einer Patientin wurden für über 8000 Euro Hyaluronsäure in Brust und Gesäß injiziert – eine in dieser Form verbotene Behandlung. „Wir arbeiten jetzt dran, die Folgen wieder aufzulösen.“ Ob bleibende Schäden entstehen, ist offen.