Die beiden Positionen in der Innenverteidigung sind wohl die am meist umkämpften. Hier hat Rangnick tatsächlich die Qual der Wahl. Einzig David Alaba ist, wenn fit, gesetzt.
Er werde auf jeden Fall jede Position doppelt besetzen, sagt Rangnick. Wie viele Innenverteidiger er konkret einberufen werde, „hängt natürlich auch davon ab, wie fit und gesund Alaba ist“.
Friedl nutzt seine Chance
Jedenfalls hat mit Marco Friedl ein Innenverteidiger die Chance genutzt, um sich in diesem Lehrgang in der Hackordnung nach oben zu arbeiten.
Der Werder-Kapitän spielte beide Male von Beginn an – erst zum dritten und vierten Mal in der Ära Rangnick – und überzeugte mit starken Leistungen.
Rangnick lobt den Linksfuß: „Er hat in den letzten beiden Lehrgängen und sicherlich nochmal in diesem Lehrgang Eigenwerbung betrieben. Er hat das diesmal in beiden Spielen sehr gut gemacht.“
Rangnick mag einen Linksfuß
Dass der Deutsche ein Freund davon ist, auf der linken Innenverteidiger-Position einen Linksfuß aufzustellen, ist kein Geheimnis. Er betont: „Wenn die Möglichkeit besteht, mit einem Links- und einem Rechtsfuß zu spielen, hat das im Spielaufbau natürlich Vorteile.“
Mit Kevin Danso und Philipp Lienhart haben zwei weitere Innenverteidiger ihre Kader-Plätze praktisch fix. Bleiben noch Maximilian Wöber, Michael Svoboda, David Affengruber, Leopold Querfeld und Samson Baidoo.