Rückgang bei Einbrüchen und Diebstahl
Mit 163.685 Anzeigen hat sich die Eigentumskriminalität in den letzten beiden Jahrzehnten halbiert. Besonders stark ist der Rückgang bei Wohnraumeinbrüchen (Wohnung und Wohnhaus), aber auch beim Kraftfahrzeugdiebstahl – die in früheren Jahren Problemfelder darstellten. 

Bei den Wohnungs- und Hauseinbrüchen gab es vor 20 Jahren noch rund 20.000 Anzeigen, nun sind es rund 6000. Bei den Raubdelikten sind es nun auch um die Hälfte weniger – von 4500 auf etwas über 2000 Anzeigen innerhalb von 20 Jahren. Den Grund für den Rückgang beim Fahrzeugraub verortete der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, unter anderem bei der Arbeit der „Soko Kfz“, die bereits 2009 gegründet wurde. 

Die klassische Eigentumskriminalität zählt mit 163.685 Anzeigen im Jahr 2025 allerdings immer noch zu einem der bedeutendsten Deliktsfeldern, sagte Ruf. Der Anteil zur Gesamtkriminalität liegt hier bei 30,4 Prozent. „Das subjektive Sicherheitsgefühl der betroffenen Menschen würde sie hier ganz stark beeinflussen“, meinte der Generaldirektor.