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Er kniet auf dem Rasen, nur wenige Meter vor seinem Tor. Die Hände mit den Torwarthandschuhen hat er hinter dem Kopf zusammengefaltet. Es ist der Moment, als Gianluigi Donnarumma (27) und seine Italiener im Finale der Playoffs für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Kanada, Mexiko und den USA 1:4 i.E. gegen Bosnien-Herzegowina verloren. Eine Szene, die vielen Fans im Kopf geblieben ist. Mit diesem Bild meldet er sich nun auch bei seinen Fans.
Rache-Zettel-Szene: „Schande für den Weltfußball“
Quelle: BILD02.04.2026
Donnarumma, der im vergangenen Jahr zum Fifa-Welttorhüter gewählt wurde und seit Sommer 2025 bei Manchester City spielt, bei Instagram: „Nach dem Spiel habe ich geweint. Ich habe geweint, weil ich so enttäuscht war, Italien nicht dorthin gebracht zu haben, wo es hingehört. Ich habe geweint, weil ich unendlich traurig bin, genau wie die gesamte Azzurri-Mannschaft, deren Kapitän ich mit Stolz bin. Und ich weiß, dass ihr, die Fans unserer Nationalmannschaft, das genauso empfindet.“ Italien verpasste bereits 2018 und 2022 die WM, zuletzt waren sie 2014 in Brasilien bei einer Weltmeisterschaft dabei. 20 Jahre nach dem vierten und bisher letzten Turnier-Sieg (5:3 i.E. gegen Frankreich) fehlen sie erneut.
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Italiens Torwart: „Worte helfen jetzt kaum noch, das stimmt. Aber eines spüre ich ganz stark, und das möchte ich mit euch teilen: Nach dieser riesigen Enttäuschung müssen wir den Mut finden, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Und dazu braucht es viel Kraft, Leidenschaft und Überzeugung. Glaubt immer daran; das ist die treibende Kraft für den Fortschritt. Denn das Leben belohnt diejenigen, die alles geben, ohne sich zurückzuhalten. Und genau hier müssen wir neu anfangen. Gemeinsam. Wieder einmal. Um Italien wieder dorthin zu bringen, wo es hingehört.“
Ähnlich wie Donnarumma geht es auch Italiens Manuel Locatelli (28/Juventus Turin). Er erklärt: „Ich bin am Boden zerstört, völlig erschöpft, und mir stehen die Tränen in den Augen.“ Und: „Wir haben alles gegeben, aber wir konnten euch diese Weltmeisterschaft nicht schenken. Wir sind gescheitert; das ist die Realität. Und ich spüre die ganze Tragweite dessen. Es ist hart, unglaublich hart, aber lasst uns gemeinsam wieder aufstehen. Es wird keinen Tag geben, an dem ich nicht alles auf dem Platz gebe.“
Abrechnung mit Italiens Fußball: „Strukturen aus dem vergangenen Jahrhundert“
Quelle: BILD02.04.2026