Der chinesische Technologiekonzern bereitet für die zweite Jahreshälfte 2026 offenbar eine weitreichende Hardware-Offensive vor. Geleakte Informationen deuten darauf hin, dass ein neuer, hauseigener Prozessor künftig nicht nur Smartphones, sondern das gesamte Produktökosystem bis hin zu Elektroautos antreiben soll. Zeitgleich zeigen die jüngsten Auslieferungszahlen der Automobilsparte, dass sich das Unternehmen in einer operativen Übergangsphase befindet.
Der Xring O2 als zentraler Baustein
Im Zentrum der durchgesickerten Pläne steht der hauseigene Chip Xring O2. Während das Vorgängermodell nur in ausgewählten Geräten zum Einsatz kam, soll die neue Generation voraussichtlich im 3-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt werden und das gesamte Sortiment durchdringen. Das erklärte Ziel ist es, die Abhängigkeit von externen Zulieferern weiter zu reduzieren. Im Automobilbereich ist der Prozessor für das Infotainment-System vorgesehen, während für intelligente Fahrfunktionen weiterhin auf NVIDIA-Technologie zurückgegriffen wird.
Flankiert wird die Halbleiter-Strategie von Plänen für ein optisch-modulares Smartphone. Bei diesem experimentellen Konzept lassen sich externe Linsen direkt am Gerät anbringen, was die Kameraperspektiven deutlich erweitern soll.
Übergangsphase im Automobilgeschäft
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Parallel zu den Hardware-Plänen lieferte die Automobilsparte erste Daten für das laufende Jahr. Im März verzeichnete das Unternehmen über 20.000 ausgelieferte Einheiten, wovon gut 7.000 auf die zweite Generation des SU7 entfielen. Diese Zahlen markieren einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Rekordwert von über 50.000 Fahrzeugen im Dezember 2025, was primär auf den aktuellen Modellwechsel zurückzuführen ist.
Das abgelaufene Jahr 2025 brachte der Smart-EV-Sparte zwar den ersten operativen Jahresgewinn von 900 Millionen Yuan. Der gestrige Schlusskurs von 3,51 Euro und ein Minus von knapp 22 Prozent seit Jahresbeginn spiegeln allerdings die aktuelle Zurückhaltung der Anleger wider. Diese Skepsis wird durch das Management selbst genährt: Für 2026 rechnet die Führungsetage aufgrund wegfallender Subventionen und eines harten Wettbewerbs mit sinkenden Margen im Automobilgeschäft.
Die erfolgreiche Umsetzung der ehrgeizigen Produktpipeline wird maßgeblich von der fehlerfreien Skalierung des Xring O2 abhängen. Mit einem klaren Absatzziel von 550.000 Fahrzeugen für 2026 muss der Konzern nun beweisen, dass die Automobilsparte nach dem aktuellen Modellwechsel zügig wieder an die hohen Auslieferungsvolumina des Vorjahres anknüpfen kann.
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