Die Moser Medical Graz99ers
haben auch das dritte Halbfinalspiel gegen Hydro Fehervar AV19 für
sich entscheiden. Doch der Sieg hatte einen bitteren Beigeschmack,
denn Goalie Maxime Lagace musste die Partie verletzungsbedingt
beenden.
Die Steirer liegen durch einen
Doppelpack von Paul Huber und einen Treffer von Josh Currie mit 3:0
in Front – alles schien perfekt zu laufen. In Minute 50 dann aber
ein Goalie-Change. Nicolas Wieser ersetzt den groß aufspielenden
Maxime Lagace, der in der Halbfinalserie gegen die Ungarn erst drei
Gegentore hinnehmen musste.
Grad der Verletzung noch
ungewiss
Nach der Begegnung, welche mit 4:0
an die Murstädter ging, bestätigte Philipp Pinter gegenüber der
„Kleine
Zeitung„, dass der Kanadier verletzungsbedingt
vom Eis musste. „Wir müssen abwarten, aber das ist natürlich
suboptimal, wenn er so raushumpelt. Für Wieser war es auch nicht
einfach, gleich in Unterzahl reinzukommen, aber er hat das gut
gemacht.“
Am Freitag stehen Untersuchungen
an, erst dann wird man genaueres zum Verletzungsgrad des
33-Jährigen wissen. „Im Unterkörper hat er ein Thema, das ist
natürlich nicht optimal. Es kann eine Zerrung sein, oder ein Riss.
Wir können noch nicht sagen, wie lange er ausfällt.“
Spiel 4 der Semifinalserie gegen
die Teufel steigt am Ostersonntag in Székesfehérvár. Dort könnten die Grazer
bereits ihr Finalticket lösen.
Bild: HCB/Vanna Antonello
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