Der Halbleiterausrüster Aixtron verzeichnet sinkende Umsätze, sieht aber in Nvidias KI-Architektur und dem Lasergeschäft einen konkreten Wachstumsimpuls für 2027.

Der Chipausrüster steckt in einer schwierigen Phase — und der 2. April machte es nicht besser. Gemeinsam mit anderen europäischen Halbleiterwerten geriet Aixtron unter Druck, als ein Mix aus Öl-, Zins- und Lieferkettensorgen die gesamte Branche belastete. Die Aktie gab dabei um bis zu 6,4 Prozent nach, ähnlich wie Infineon, STMicroelectronics und ASML.

Strukturelle Schwäche trifft Makrodruck

Der Tagesverlust trifft Aixtron in einer ohnehin angespannten Lage. Im Geschäftsjahr 2025 schrumpfte der Umsatz um zwölf Prozent auf 556,6 Millionen Euro, das operative Ergebnis fiel um ein Viertel auf 100,3 Millionen Euro. Ursache ist die anhaltend schwache Nachfrage nach Leistungshalbleitern auf Basis von Galliumnitrid und Siliziumkarbid — Technologien, die vom schleppenden Absatz bei E-Autos, Smartphones und Laptops abhängen.

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Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Umsatzrückgang auf rund 520 Millionen Euro. Auch die operative Marge soll mit 16 bis 19 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Ein zweites Übergangsjahr in Folge.

Der Blick auf 2027

Trotz des gedämpften Ausblicks gibt es einen konkreten Hoffnungsanker: DZ-Bank-Analyst Armin Kremser erwartet, dass der für 2027 geplante breite Hochlauf von Nvidias 800-Volt-Architektur in KI-Rechenzentren bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 erste Bestellungsimpulse für Aixtron-Anlagen auslösen wird. Parallel dazu will das Unternehmen seinen Umsatz im Lasergeschäft — kritisch für die Datenübertragung zwischen GPUs in Hochleistungsrechenzentren — bis Ende 2026 verdoppeln.

Ob diese Wachstumstreiber bereits Früchte tragen, werden die Q1-Zahlen am 30. April zeigen. Entscheidend dabei: Schlagen sich das Lasergeschäft und erste KI-Infrastruktur-Bestellungen bereits in messbaren Umsätzen nieder, wäre das ein erstes Signal dafür, dass die erhoffte Trendwende 2027 mehr als Spekulation ist.

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