Seit Mittwoch dürfen in Deutschland die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden.
Diesel ist in Deutschland erneut teurer geworden – der Preis hat damit den nächsten Rekordwert erreicht. Wie der ADAC mitteilte, kostete ein Liter gestern im Tagesdurchschnitt 2,346 Euro. Der bisherige Höchststand wurde am Mittwoch mit 2,327 Euro verzeichnet. Aus Sicht des ADAC lassen sich die hohen Preise nur teilweise durch den vom 1. auf den 2. April gestiegenen Ölpreis erklären.
„Die Umstellung auf das sogenannte Österreich-Modell hat die Preisentwicklung eher befördert als begrenzt“, sagt eine ADAC-Sprecherin. „Die Preise sind seitdem auf einem zu hohen Niveau.“
Seit Mittwoch dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden. Vorbild für diese Maßnahme war Österreich, wo schon einige Jahre so verfahren wurde und seit 16. März gar nur mehr an drei Tagen pro Woche der Preis angehoben werden darf. Am Mittwoch und Donnerstag sorgte die neue Regelung an den deutschen Tankstellen für große Preissprünge, ebenso am Freitag.
Nach Daten des ADAC lag der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 um 11.45 Uhr noch bei 2,127 Euro. Um 12.15 Uhr stieg der Literpreis für diesen Kraftstoff demnach auf durchschnittlich 2,222 Euro pro Liter – ein Plus von 9,5 Cent. Diesel war erneut noch stärker betroffen und stieg durchschnittlich um 11,7 Cent von 2,349 Euro pro Liter auf 2,466 Euro. (APA/dpa-AFX)
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