Der Raumfahrtkonzern OHB meldet Rekordwerte bei Umsatz, Gewinn und Auftragsbestand und hebt seine mittelfristigen Wachstumsziele an. Die europäischen Raumfahrtbudgets bieten starken Rückenwind.
OHB hat 2025 kräftig zugelegt — und der Konzern schaut mit angehobenen Prognosen nach vorn. Ende März setzte die Tochter OHB Italia einen weiteren operativen Akzent: Acht neue Erdbeobachtungssatelliten vom Typ Eaglet-II erreichten erfolgreich den Orbit.
Starke Zahlen, voller Auftragsbuch
Das abgelaufene Geschäftsjahr lieferte Rekordwerte auf mehreren Ebenen. Die Gesamtleistung kletterte von 1,03 auf 1,25 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT stieg von 72,0 auf 84,0 Millionen Euro. Besonders bemerkenswert: Der Auftragsbestand erreichte mit 3,19 Milliarden Euro einen neuen Höchststand — der Löwenanteil entfällt mit 2,51 Milliarden Euro auf das Segment Space Systems. Auch beim Auftragseingang markiert OHB mit 2,08 Milliarden Euro ein Allzeithoch. Die Dividende bleibt stabil bei 0,60 Euro je Aktie.
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Europäische Raumfahrtbudgets als Wachstumstreiber
Hinter den Zahlen steckt ein strukturell günstiges Umfeld. Die ESA zeichnete auf ihrer Ministerratskonferenz im November 2025 ein Budget von 22,3 Milliarden Euro für 2026 bis 2028. Deutschland plant zusätzlich 35 Milliarden Euro für militärische Weltrauminfrastruktur, der nächste EU-Haushaltsrahmen sieht 131 Milliarden Euro für Resilienz, Verteidigung und Raumfahrt vor. OHB hat seine mittelfristigen Wachstumsziele angehoben und peilt einen durchschnittlichen Auftragseingang von rund 3 Milliarden Euro an.
Die acht Eaglet-II-Satelliten, gestartet an Bord der SpaceX-Mission Transporter-16, sind Teil des italienischen IRIDE-Programms — einem über eine Milliarde Euro schweren Erdbeobachtungsprojekt unter ESA-Koordination, das bis Juni 2026 vollständig betriebsbereit sein soll. Die Eaglet-II-Konstellation umfasst nun 16 Einheiten und ist auf hochauflösende Bildgebung sowie Schiffsverfolgung ausgelegt.
Am 7. Mai 2026 veröffentlicht OHB die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 — ein erster Indikator, ob der Konzern seinen Rekordauftragsbestand in entsprechende Umsatzdynamik übersetzen kann.
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