In der Umsetzung wird dies bedeuten, wie Karner betont, dass man über ein Integrationsbarometer schauen wird, wie viele Plätze vergeben werden können, ohne die Gesellschaft und ihre zentralen Systeme zu überlasten. Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen in Wien sieht er in der Bundeshauptstadt fürs erste geringeren Spielraum. Letztlich werden aber wie bei anderen Zuwanderergruppen auch Abstimmungen mit den Bundesländern geführt, wie viele Quotenplätze jeweils zugewiesen werden. Hinzu kommt noch, dass künftig die Asylberechtigten gewisse finanzielle Voraussetzungen erfüllen müssen, damit sie für die nachziehende Familie sorgen können. Auch wäre es für Karner sinnvoll, wenn die Neuankommenden zumindest rudimentäre Deutschkenntnisse vorweisen können.